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Sodbrennen

Mögliche Ursachen für Sodbrennen bei Hunden

Hunde können aus verschiedenen Gründen Sodbrennen entwickeln (auch als gastroösophageale Refluxkrankheit, GERD, bekannt). Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure aus dem Magen in die Speiseröhre zurückfließt, was dort Reizungen, Schmerzen und Unwohlsein verursacht.

Häufige Ursachen sind:

1. Falsche oder ungeeignete Ernährung

Hunde, die fettreiches, stark verarbeitetes oder ungeeignetes Futter bekommen, haben ein höheres Risiko für Sodbrennen. Auch plötzliche Futterumstellungen oder ungeeignete Lebensmittel (z. B. gewürzte Essensreste) können den Magen stark belasten und die Säureproduktion erhöhen.

2. Übergewicht

Übergewicht erhöht den Druck im Bauchraum. Dadurch kann sich der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre schlechter schließen, was den Rückfluss von Magensäure begünstigt.

3. Zu schnelles Fressen

Hunde, die hastig fressen, schlucken viel Luft. Das kann:

  • den Magen überdehnen

  • die Magenentleerung stören

  • den Rückfluss von Magensäure fördern

👉 Empfehlung: Fütterung über eine Schleckmatte, um das Fressverhalten zu verlangsamen und den Magen zu entlasten.

4. Stress und Nervosität

Stress wirkt sich direkt auf den Verdauungstrakt aus. Er kann:

  • die Magensäureproduktion erhöhen

  • die Darmbewegung stören

  • bestehende Beschwerden verstärken

5. Krankheiten und gesundheitliche Ursachen

Dazu zählen unter anderem:

  • Magen-Darm-Erkrankungen oder Entzündungen

  • Futtermittelunverträglichkeiten

  • eine verminderte Funktion des Schließmuskels der Speiseröhre

  • Nebenwirkungen bestimmter Medikamente

6. Umweltfaktoren

Das Fressen von Gras auf gespritzten oder gedüngten Feldern kann die Magenschleimhaut zusätzlich reizen und Sodbrennen verschlimmern.


Welches unserer Produkte kann bei Sodbrennen unterstützen?

Futtertopping Magen & Darm – 250 g
https://hunderunde.shop/products/futtertopping-magen-darm?variant=45701283741964

Das Futtertopping wurde gezielt zur Unterstützung des Magen-Darm-Trakts entwickelt:

  • Artischocke
    Enthält Bitterstoffe, die:

    • die Verdauung anregen

    • den Gallenfluss fördern

    • das Gleichgewicht im Magen-Darm-Trakt unterstützen

  • Leinsamen
    Können:

    • eine schützende Schleimschicht im Magen bilden

    • entzündungshemmend wirken

    • die Verdauung sanft regulieren

Diese Kombination kann helfen, Reizungen zu lindern und den Magen-Darm-Trakt zu stabilisieren, was sich positiv auf Sodbrennen auswirken kann.


Was zusätzlich hilft

🕐 Fütterung anpassen

  • 2–4 kleine Mahlzeiten pro Tag, um den Magen konstant leicht gefüllt zu halten

  • Späte Abendmahlzeit, damit der Magen nachts nicht leerläuft

  • Abends gut geeignet (kleine Mengen):

    • Flohsamenschalen (immer mit Wasser quellen lassen)

    • lang gekochte Haferflocken mit viel Wasser

    • gekochte Leinsamen mit Karotten

    • kleine Portion Kartoffeln

    • oder der letzte Teil des gewohnten Alleinfutters

  • Kein sehr fettreiches Futter

  • Keine großen Portionen auf einmal

  • Keine Snacks mit vielen Zusatzstoffen

🌅 Morgensituation berücksichtigen

  • Bei Hunden, die morgens lange nüchtern bleiben („Morgenmuffel“):
    → kleiner Snack (z. B. mit Kartoffelanteil) vor der ersten großen Runde, besonders wenn die Hauptmahlzeit erst später erfolgt.

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